„Erinnerung lernen“ im Gespräch mit Dirk Wiese

Im September kamen der deutsche Projektkoordinator von „Erinnerung lernen“, Matthias Richter in Kiew mit dem neuen Bundesbeauftragten für Russland und die östliche Partnerschaft Dirk Wiese zu einem Gedankenaustausch zum Thema Erinnerungskultur in den Räumen der Deutschen Botschaft in der Ukraine zusammen.

Anlass war der erste Besuch Wieses in der Ukraine, wo „Erinnerung lernen“ gerade mit einer mobilen Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer der Shoa auf Reisen ist.

Neben den aktuellen Berichten über den Stand des Projektes wurden vor allem die Perspektiven einer lokalen Erinnerungskultur diskutiert, die im Zuge der Dezentralisierungskonzepte in der Ukraine auch ein wichtiger Faktor sein kann.

Erörtert wurden ebenfalls die Pläne rund um die Erinnerung an Babyn Jar und die Aussichten auf ein zukünftiges Holocaust Museum in Chernivtsi, sowie entsprechende Pläne in Odessa.
Die besondere Geschichte der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf ist mit der Geschichte beider Regionen eng verbunden.

Wiese betonte das ihm das Gedenken an die Shoa und der Kampf gegen das Vergessen und gegen neuen Antisemitismus ein wichtigstes Anliegen ist und das Gespräch wurde als Auftakt einer Dialoges für zukünftige Aktivitäten in der Ukraine definiert.

„Erinnerung lernen“ bedankt sich auch an dieser Stelle und im Namen aller ukrainischen Partner für die großartige Gelegenheit das Thema Erinnerung weiter zu bringen.

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